Großartigkeiten, Kleinigkeiten & der heimliche Rest
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Samstag, 27. April 2013
Nichtgedanken: Perlen der Literatur um Mitternacht
Wie es sich für jede richtige Literatursendung gehört, läuft auch diese zu nachtschlafender Zeit. Sehenswert ist sie trotzdem - und glücklicherweise hier ja auch online verfügbar. Viel Vergnügen mit diesen Perlen der deutschen Gegenwartsliteratur, gelesen von Oliver Kalkofe!

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Sonntag, 29. Juli 2012
Gent und seine hübschen Häuschen
Nee, is dat ontzettend mooi hier!



Hier kommen einige Impressionen aus dem malerischen Gent! Vom Gravensteen (die Burg) bis zu malerischen Häuserzeilen bin ich heute die Stadt abgelaufen und konnte mich kaum sattsehen an diesen pittoresken Straßenzügen und der teilweise exzellent gelungenen Kombination von historischer und moderner Architektur. Die Kirchen sind natürlich auch sehr schön, ich erspare sie euch aber, weil hier es so einige gibt. Gent ist schon so hübsch, dass ich mich frage, wie viel hübscher Brügge noch werden kann. Einzig die Cuberdons (die dunkellila Hütchen auf einem der Fotos) sind nicht nach meinem Geschmack: Außen wie zehn Tage außerhalb der Packung getrocknete Gummibären, innen wie dicker Sirup – angeblich Himbeere, die Geschmacksnerven melden eher eine Kombination aus Hustensaft und Kinderzahnpasta. Nein danke! Ich bleibe bei Fritten, Speculoos (und es gibt hier sogar bei McDonalds speculoos zum koffie) und Belgischer Schokolade.

Auch an die Sprache gewöhne ich mich langsam, auch wenn das Flämische mit seinem gerollten ‚r‘ und dem dafür nur gehauchten ‚g‘ schon eine kleine Umstellung vom Niederländischen bedeutet.

Tot ziens!





















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Dienstag, 10. Juli 2012
Zurück aus Klagenfurt


- wo man vormittags etwas für den Geist tut, nachmittags etwas für die Sommerbräune und nachts etwas für den Schlafmangel. Inhaltliches zum Bachmannpreis entnehme man den Feuilletons, einen Hauch von Berg-und-See-Sommer meinen Fotos. Meinen Lieblingstext von Matthias Senkel gibt’s hier und den Gewinnertext von Olga Martynova hier.




Ein Gewitter. Kann man mit dem Fahrrad reinfahren. Wird man nass. Hat aber immerhin schöne Villen am See gesehen.


Und zwischendurch im Baumschatten wieder was für den Geist.




Über's Mäuerchen steigen, erwischt werden, Österreichische Schimpftirade, Füße in den Kanal hängen, sich dann doch für den See entscheiden, Einstiegsstelle finden, Nachtbaden.


Zurück - durch die Berge.


Gut war's!

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Sonntag, 25. März 2012
Zeit wird's! BMW Museum & BMW Welt


Als BMW-sozialisiertes Kind war ich in der Audi-Stadt immer ein bisschen auf verlorenem Posten – aber dort schon mehrmals im Audi-Museum. Im BMW Museum in München dagegen war ich noch nie (in der BMW-Welt immerhin schon). Heute ging’s dann aber doch mal ganz touristy und in familiärer Begleitung dorthin. Neben Informationen über Kurbelwellendetails in Rennwagenmotoren, die ich zugegebenermaßen schon fast wieder vergessen habe, habe ich einen Verliebtheitsschub zur Knutschkugel Isetta mitgenommen – und überraschende Inspirationen aus den Bildern des Modezeichners René Gruau, dessen Bilder dort gerade im Museum hängen, jeweils zeitlich passend zu den ausgestellten BMWs.



Sollte man echt mal gemacht haben, als Münchner-BMW-Kindl, und als Auto-Fan sowieso. Jetzt gehe ich mir überlegen, welche klassische touristische Attraktion ich als Nächstes besichtige.





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Mittwoch, 1. Februar 2012
Verliebt in Lettern.
Auf der Suche nach Inspiration für die Bachelor-Arbeit, war ich letzte Woche wieder einmal im Gutenberg Museum in Mainz – und blieb lange!

Alte Bücher: faszinierend. Alte Druckmaschinen: semi-faszinierend. Aber geht man von den Druckmaschinen nur zwei Schritte weiter, ist man im digitalen Zeitalter angekommen – und ist sofort gefesselt! Neben der Dauerausstellung ist im Gutenberg Museum nämlich noch bis zum 22. April die Ausstellung „Moving Types – Lettern in Bewegung“ zu sehen. Ein bunte Zusammenschau der Medien: Filme statt Bücher – aber Bücher und Buchstaben in audiovisuellen Medien. Vor allem aber eine Zusammenschau von Lettern in Bewegung in Filmvorspännen und Credits, Fernsehen, Musikvideos, Videokunst und Werbung.



Was die Ausstellung so reizvoll macht ist nicht nur das schiere Angebot an Filmchen, sondern vor allem die selbstständige Auswahl dessen, was man sehen will: Jeder Gast bekommt ein iPad und kann damit QR-Codes auf kleinen Lichtkuben abscannen, woraufhin der Film startet. Selbstverständlich sind die Kuben beschriftet, damit man weiß, was man sieht. Wem das iPad zu klein ist, der legt es in ein Lesegerät und sieht den Film auf eine Wand projiziert.
Ebenfalls in Videoform gibt es Information zu Produktion und Technik.





Mein absoluter Favorit ist aber folgendes Video: Schrift war nie sinnlicher.


Fakultät für Design, Birminham Young University für das Typophile Festival 2009.

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Donnerstag, 26. Januar 2012
Bringt Bücher unters Volk!
Wer gerne liest und andere mit diesem Virus anstecken will, sollte sich schleunigst bei der „Lesefreunde“-Aktion zum Welttag des Buches registrieren: zu gewinnen gibt es ein Paket mit 30 gleichen Buchtiteln, die man dann frei verteilen kann – an lesemufflige Freunde, mit dem Handy spielende Leute in der U-Bahn oder wer auch immer einem gerade so über den Weg läuft. Eine großartige Aktion, wie ich finde – wenn die Menschen nicht mehr zum Buch kommen, kommt das Buch so eben zu ihnen!

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Samstag, 14. Januar 2012
New Girl!
Jahrelang immun gegen serielle Verlockungen, erliege ich in letzter Zeit immer mehr Fernsehserien – dem Filmwissenschaftler an meiner Seite sei Dank (darf man für Abhängigkeiten danken?). Meine erste große Liebe in dieser Hinsicht war „Twin Peaks“, die unvergleichliche Serie von David Lynch und Mark Frost. Weiter ging’s mit zahlreichen BBC-Miniserien, How I Met Your Mother, Mad Men und Suburgatory und die jüngste Sucht: New Girl.

Diese zwanzigminütige Serie, in Deutschland gerade auf ProSieben angelaufen (Mittwoch, 21:15 Uhr), ist lustig, leicht überdreht und strotzt vor herzerfrischenden Ideen. Im Mittelpunkt steht Jess (Zooey Deschanel in Hochform), die in eine WG mit drei Männern (Jake M. Johnson, Max Greenfield, Lamorne Morris) zieht und sie mit all ihren Eigenheiten nervt: sie singt über das, was sie gerade gut, sie hat Spaß an hässlichen Fake-Zähnen und komischen Bewegungen, sie meint es gut und tut gerade deswegen manchmal etwas eigenartige Dinge. Nebenbei trägt sie übrigens hübsche Kleider. Die Mitbewohner Nick, Schmidt und Winston nehmen es mehr oder weniger gelassen – wenn Jess’ Model-Freundin Cece (Hannah Simone) da ist eher mehr, schließlich würde man die gerne rumkriegen – und sind selbst äußerst liebenswerte Charaktere.

Ein kleiner Trailer zur Einstimmung…aber seid gewarnt: ihr werdet Jess unbedingt wieder sehen wollen!

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Samstag, 31. Dezember 2011
Woidboyz - bayerisch, gaga, unterhaltsam.
Gerade entdeckt, muss sofort weiterempfohlen werden: die Woidboyz von on3/Südwild!

Hinter „Der Wilde Woidboyz Hütt’n Wahnsinn“, der heutigen Silvestershow der Woidboyz im BR, vermuteten wir Volksmusik und floriansilbereisige Grusel-Gute-Laune, tatsächlich war’s aber herzerfrischend gaga, bayerisch und äußerst unterhaltsam. In der BR-Mediathek gibt’s die ganze Sendung – gleich schauen oder für den verkaterten 1. Januar aufsparen.

Rutscht gut ins neue Jahr!

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Donnerstag, 3. November 2011
Vernetzt lesen?
Den Tod der Bücher hat schon länger niemand mehr proklamiert, der deutsche E-Book-Markt nimmt nur äußerst zögerlich Fahrt auf und morgens in der S-Bahn sehe ich immer noch mehr Buchdeckel als E-Reader.

Trotzdem kann es so nicht weitergehen, das denkt sich wohl jeder in der Branche – ohne einen Ausweg aus der Lesesschwund-Misere zu wissen. Hatte man lange Zeit das Gefühl, das beschäftige nur die treuen Leser und Verleger, kommen jetzt immer mehr Startups ans Tageslicht, die das Buch wieder in den Mittelpunkt stellen.

Startup, Internet, App, harmonischer Dreiklang, natürlich: vernetzt sind auch die neuen Vorschläge. Wie zum Beispiel Readmill, ein Projekt in dem es (mal wieder) hauptsächlich ums "Sharen" geht und das wohl ein last.fm für Bücher werden sollm, wie der Spiegel schreibt. Austausch, Highlighten, ihr kennt das alles. Auf allen Endgeräten, also allen E-Readern, Smartphones, Pads, was bei dem Format-Wirrwarr der E-Books selbst ja schon mal eine löbliche Idee ist.

Ich freue mich immer, wenn ich neue Ideen rund ums Buch entdecke. Aber ich frage mich trotzdem immer: Braucht es das? Muss jeder wissen, welchen Satz ich gerade besonders toll fand – oder schränkt das meine Freunde, die meine Highlights kennen, bevor sie das gleiche Buch lesen, nicht umso mehr in ihrer Lektüre ein?

Ich glaube, die Stärken des Buchs liegen in seiner Haptik und in der Möglichkeit vollkommen analoger Weltflucht. Online sind wir doch alle dauernd. Aber sich zurück ziehen, ein Buch lesen, sich eigene Gedanken darüber machen, scheint mir genau das zu sein, was uns in unser übervernetzten Welt manchmal fehlt.

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Donnerstag, 1. September 2011
"Toast" nicht nur zum Frühstück: ab ins Kino!
„Toast“ ist nicht massentauglich, nicht aufregend, hat keine Action zu bieten und keine weltbewegende Story zu erzählen, aber trotz 60er Jahre-Deftigkeit viel gutes Essen zu zeigen. Und ist deshalb was für mich!

Die Handlung ist schnell erzählt: Junge mit netter, aber absolut küchenuntauglicher Mutter bekommt nach deren Tod eine absolut schreckliche, aber äußerst kochbegabte Stiefmutter. Diese kocht den Vater mit ihrem guten Essen in den Tod, während der Junge in der Schule statt „Heimwerken“ lieber „Hauswirtschaft“ lernt und zu Hause noch einen kleinen Wettstreit um die beste Lemon Meringue gewinnen muss.
Natürlich wird er am Ende Koch. Und in der letzten Szene ein hübscher filmischer Kniff: der Londoner Koch, der den Jungen als Auszubildenden annimmt, wird von niemand anderem als dem Mann gespielt, dessen Geschichte in „Toast“ erzählt wird: Nigel Slater, britischer Food-Autor.

Unglaublich gut ist die Besetzung: Victoria Hamilton als sympathische Mutter, Helena Bonham Carter als ironisch-erotische, böse, aber einfach unglaublich gut kochende Stiefmutter, Freddie Highmore als Nigel Slater und in Nebenrollen weitere (neben Victoria Hamilton) alte Bekannte aus einer meiner Lieblings-Feel good-Serien „From Lark Rise to Candleford“, bei deren Anblick ich am liebsten jauchzend aufgesprungen wäre.
Das 60er-Setting mit all seinen hübschen Details tröstet über zu sentimentale Szenen hinweg. Ich hätte dem Lebensweg Nigel Slaters auch gerne noch weiter zu gesehen, ja, ich dachte er ginge gerade erst richtig los – nur leider endete der Film mit seiner Aufnahme in eine Hotelküche in London. Ein wenig schade, aber vielleicht gab es ohne die schwierigen Charaktere die seine Kindheit begleitet haben, ohne die Großbritannien-in-den-60ern-auf-dem-Land-Stimmung einfach nicht mehr genug zu erzählen.

Aber um noch mal auf das Essen zurück zu kommen: wer bäckt mir jetzt bitte so eine unglaubliche Lemon Meringue? Mit spitzer Baiser-Haube?

So lange warte ich und kucke mir noch mal den Trailer an. Auch wenn der leider nicht besonders toll ist:

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Letzte Aktualisierung: 2013.06.04, 12:48
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