Großartigkeiten, Kleinigkeiten & der heimliche Rest
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Donnerstag, 31. Januar 2013
Spontan mal Heino-Fan werden
Heino hat Hits gecovert. Entstanden ist ein amüsant poppiges, nicht zu schlagerhaftes und daher absolut höhrenswertes Album mit gutem Bläsersatz - ich bin begeistert. Jetzt gibt es das ganze Album beim Rolling Stone in voller Länge zu hören - und ab Freitag auch zu kaufen. Die Mutmaßungen, dass das sein erfolgreichstes Album werden könnte, sind durchaus nicht an den Haaren herbeigezogen. Auch die Süddeutsche Zeitung war angetan.

Außerdem hat mich der kleine Heino-Hype an eine Episode aus dem Jahre 2000 erinnert: Mit zarten 14 Jährchen hatte ich mit dem Chor, in dem ich damals sang, einen Auftritt im ZDF Fernsehgarten, der an irgendeinem bayerischen See gerdreht wurde. Wir sangen "Oh diese Hausaufgaben / ich tu mir selber leid" und irgendein Lied über die bunte Welt, weshalb wir bunte Wasserbälle werfen mussten, so viel weiß ich noch. Mich haben damals Haindling, die ebenfalls aufgetreten sind, wesentlich mehr interessiert, aber Heino war auch da - und meine Versuche, ihm seitlich unter die Brille zu schauen, sind kläglich gescheitert.

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Sonntag, 28. Oktober 2012
there is a dark place / but i'm not going there


Man kann einen halben Sonntagvormittag damit verbringen, sich von einem von Tom Rosenthals Videos zum nächsten zu klicken.

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Montag, 20. Februar 2012
Woodkid: Iron
Wie können dieses Lied & dieses Video so komplett an mir vorbeigegangen sein?

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Donnerstag, 9. Februar 2012
Lost Things in Stop Motion
Danke, Anna, fürs Verbreiten dieses filmischen Kleinods!

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Donnerstag, 5. Januar 2012
Lykke Li: Sadness is a Blessing
Ich hatte Lykke Li für mich schon "abgeschrieben", aber dieser Song und dieses Video sind so fantastisch, dass ich das nochmal überdenken muss.
Danke an Simon & Felix, die mich öfter dazu bringen bei manchen Künstlern nochmal genauer hin zu hören!

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Freitag, 16. Dezember 2011
Niels Frevert: 15.12.2011, Feierwerk/Hansa 39, München
Beim letzten Mal war Niels Frevert alleine mit seiner Gitarre und ziemlich gut.
Diesmal hatte er eine Band dabei und es war: fantastisch!



Anfangs noch ein bisschen verkatert, aber nach dem Geständnis eines ausgiebigen Abends in Köln plötzlich dann doch aufgewacht, spielte er im Feierwerk in München ein herausragendes Konzert, was nicht nur an seinen wunderbaren neuen & alten Songs lag. Da hatte jemand ein hervorragendes Händchen bei der Bandauswahl: man spürte den Witz und das Vergnügen dieser Männerriege auf der Bühne, ein Zwinkern, Lachen und kurze Soloausflüge mit Trompete und Flügelhorn: Melancholie und Übermut.



Ja, Flügelhorn. Und Trompete, Vibraphon, Akkordeon, alles gespielt von einem Multiinstrumentalisten wie ihn jede Band haben sollte. Auch einen Cellisten hatte Niels Frevert mitgebracht, kein Instrument würde besser in seine Songs passen. Die beiden machten, ohne Frevert (ich glaube ich hatte beim letzten Blogeintrag zu ihm schon das Problem, sage ich jetzt noch „Niels“ oder schon „Frevert“?) in den Hintergrund zu spielen, das Konzert zu einem tatsächlich „musikalischen Hochgenuss“. Besonders beeindruckt hat mich die Idee, das Vibraphon mit dem Cellobogen zu spielen – sphärische Klänge, wie von einem Finger auf einem Wasserglas oder die Laute einer singenden Säge. Aber auch der Rest der Band (klassischerweise Pianist, Bassist und Schlagzeuger) war hervorragend. Ein Vergnügen und nicht nur traurige Lieder.



Wer noch Gelegenheit hat, auf die letzten beiden Konzerte der Tour zu gehen, sollte das also unbedingt tun! Folgende Termine gibt’s noch:
16.12.11 A-Wien - B72
17.12.11 Essen - Zeche Ca



Noch ein P.S. zum „Vorbandmann“, Singer/Songwriter „The Late Call“: ich habe mittlerweile keinerlei Erwartungen mehr an Vorbands, zu oft sitzen da Leute auf die man verzichten könnte – aber auf Johannes hätten wir nicht verzichten wollen. Simple Songs mit Gitarre und einer sehr schönen Stimme. Auch da lohnt es sich, noch mal genauer hinzuhören!

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Donnerstag, 8. Dezember 2011
There is a crack in everything / that's how the light gets in.


Mal wieder gibt's nur schlechte Aufzeichnungen, aber das soll uns nicht stören: Leonard Cohen, "Anthem".

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Donnerstag, 1. Dezember 2011
Draußen ist kein Winter, drinnen ist kein 2011.
Wir machen eine Zeitreise mit Charles Aznavour in die hübschen 60er Jahre. Dass Beschimpfungen mit diesem Akzent so reizend sind, ist allerdings zeitlos...

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Samstag, 29. Oktober 2011
Boing Boom Tschak


Boing Boom Tschak. Der Boden im Kunstbau des Lenbachhauses in München bebt, und das ausnahmsweise nicht wegen der U-Bahnen, die unter ihm rattern: Kraftwerk schallt laut durch den großen Raum, Menschen sitzen auf dem Boden oder stehen an den großen Säulen und niemand muss sich mit 3D-Brille lächerlich fühlen: alle tragen sie, und sitzen im Wirbel von Noten, Tabletten, Linien, Zahlen…



Noch bis zum 13.November wird im Kunstbau die 3D-Video-Installation von Kraftwerk gezeigt. Man darf keine visuellen 3D-Wunder erwarten, auch kein Kraftwerk-Best of (so fehlt zum Beispiel „Das Model“) aber sich eine Stunde vor die (mittlere!) Videowand setzen und bei einigen Songs mit dem Kopf nicken und dafür nur 5€/2,50€ (Studenten) zahlen ist durchaus ein Vergnügen, das man sich nicht entgehen lassen sollte!

Extratipp: Unbedingt abends hingehen! Der Kunstbau ist bis 22.00 Uhr geöffnet, die Installation dauert eine gute Stunde.



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Mittwoch, 5. Oktober 2011
Anna Calvi kommt.
Herbsthighlight in Aussicht.
29. Oktober 2011, München, Backstage.




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Letzte Aktualisierung: 2013.06.04, 12:48
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