Großartigkeiten, Kleinigkeiten & der heimliche Rest
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Freitag, 9. September 2011
Lesen! Bukafski in Mainz.
Vor lauter Post-Prüfungs-Freiheit habe ich glatt vergessen, das neue Buchhandlungsjuwel in Mainz zu erwähnen! Wer in der Nähe ist möge bitte in die Kurfürstenstraße zu Bukafski spazieren!



Dort gibt es neben sympathischen Flohmarktmöbeln und toller Tapete ein allgemeines Sortiment zum Durchstöbern und Kaffee und Kuchen für zwischendurch. Neben allem, was das Leserherz gewöhnlich begehrt (vom Bestseller über den Reiseführer bis zum Kinderbuch – Gregs Tagebuch zum Beispiel sympathischerweise auch in Originalsprache!) findet man eine gute Grundausstattung an Graphic Novels und inhaltlich & haptisch besondere Leckerbissen der Beatliteratur.

Da vernachlässige ich gerne mal meine Connections zu Piper und meinen Buchhändlerrabatt und unterstütze diese hübsche, unabhängige Buchhandlung – mit einem Kauf von Charlotte Roches Schoßgebeten. Was ich davon halte ist eine andere Geschichte – die ich sowieso erst nach meinem Urlaub erzählen kann.

Bis dahin: Lest mehr Bücher!
[sagte die Dame, deren Magazin-Stapel bald unerreichbare Höhen erreicht]

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Freitag, 2. September 2011
"Toast" nicht nur zum Frühstück: ab ins Kino!
„Toast“ ist nicht massentauglich, nicht aufregend, hat keine Action zu bieten und keine weltbewegende Story zu erzählen, aber trotz 60er Jahre-Deftigkeit viel gutes Essen zu zeigen. Und ist deshalb was für mich!

Die Handlung ist schnell erzählt: Junge mit netter, aber absolut küchenuntauglicher Mutter bekommt nach deren Tod eine absolut schreckliche, aber äußerst kochbegabte Stiefmutter. Diese kocht den Vater mit ihrem guten Essen in den Tod, während der Junge in der Schule statt „Heimwerken“ lieber „Hauswirtschaft“ lernt und zu Hause noch einen kleinen Wettstreit um die beste Lemon Meringue gewinnen muss.
Natürlich wird er am Ende Koch. Und in der letzten Szene ein hübscher filmischer Kniff: der Londoner Koch, der den Jungen als Auszubildenden annimmt, wird von niemand anderem als dem Mann gespielt, dessen Geschichte in „Toast“ erzählt wird: Nigel Slater, britischer Food-Autor.

Unglaublich gut ist die Besetzung: Victoria Hamilton als sympathische Mutter, Helena Bonham Carter als ironisch-erotische, böse, aber einfach unglaublich gut kochende Stiefmutter, Freddie Highmore als Nigel Slater und in Nebenrollen weitere (neben Victoria Hamilton) alte Bekannte aus einer meiner Lieblings-Feel good-Serien „From Lark Rise to Candleford“, bei deren Anblick ich am liebsten jauchzend aufgesprungen wäre.
Das 60er-Setting mit all seinen hübschen Details tröstet über zu sentimentale Szenen hinweg. Ich hätte dem Lebensweg Nigel Slaters auch gerne noch weiter zu gesehen, ja, ich dachte er ginge gerade erst richtig los – nur leider endete der Film mit seiner Aufnahme in eine Hotelküche in London. Ein wenig schade, aber vielleicht gab es ohne die schwierigen Charaktere die seine Kindheit begleitet haben, ohne die Großbritannien-in-den-60ern-auf-dem-Land-Stimmung einfach nicht mehr genug zu erzählen.

Aber um noch mal auf das Essen zurück zu kommen: wer bäckt mir jetzt bitte so eine unglaubliche Lemon Meringue? Mit spitzer Baiser-Haube?

So lange warte ich und kucke mir noch mal den Trailer an. Auch wenn der leider nicht besonders toll ist:

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Dienstag, 30. August 2011
Ich sammle Farben!
Noch kann man auf dem Balkon werkeln, das musste ich ausnutzen: einen Stuhl abschmirgeln staubt nämlich ziemlich. Das Anmalen dagegen verlief klecksfrei, die Wespe, die den frisch begrünten Stuhl (übrigens ein Flohmarktschatz, der seit einigen Jahren bei mir herumsteht) umsurrte, hat sich netterweise auch nicht draufgesetzt.
Et voilà...



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