Großartigkeiten, Kleinigkeiten & der heimliche Rest
KLANG KUNST KREATIVITÄTEN KONSUM KINO KAFFEE KULTUR KLEINIGKEITEN
Mittwoch, 18. August 2010
Happy Postcrossing!
Meine Neuentdeckung für alle, die gerne Post bekommen und Post versenden, die Freude an hübschen Postkarten und fremden Briefmarken haben: postcrossing!

Auf der Seite postcrossing.com wird ein internationaler Postkartenaustausch organisiert – oder organisiert sich mehr oder weniger selbst. Das System: Nach der Anmeldung kann man einzelne Adressen anfordern, die man jeweils mit einer ID erhält. Diese ID ist spezifisch für jede Postkarte und hilft, den Weg der Postkarte vom Sender zum Empfänger nachzuvollziehen. Dann schreibt man einige nette Worte, wählt eine Postkarte (was leider bei manchen Postcrossern gar nicht so einfach ist, weil sie unsympathischerweise ellenlange mag ich/mag ich nicht-Listen angegeben haben), schreibt unbedingt die ID drauf und ab geht die Post.

Erhält der Empfänger die Postkarte, registriert er sie mit ID und einem Bild der Vorderseite und schreibt dem Sender per E-Mail eine kurze Nachricht.
Damit man keine Flut an Werbekarten erhält, ist die Anzahl der Postkarten die man verschicken kann erstmal auf 5 begrenzt, sie vergrößert sich aber mit der Zahl der gesendeten Postkarten. Für jede Karte die man selbst verschickt und die auch heil ankommt, also registriert wird, erhält man selbst eine Karte – zumindest, wenn sich alle an die Spielregeln halten und auch tatsächlich Postkarten an die Adressen schicken, die sie angefordert haben.

Das Gute an diesem System: man hat nicht viel davon, Adressen verfallen zu lassen, weil man dann auch selbst keine Post bekommt. Das Allerbeste ist aber: meine erste Postcrossing-Postkarte aus Finnland!



... link (1 Kommentar)   ... comment


Mittwoch, 11. August 2010
Sergey Larenkov: Geschichte im Jetzt
Wenn ich durch den Lichthof der LMU München, „meiner“ Uni, gehe, befällt mich befremdlicherweise jedes Mal ein eigenartiges Gefühl: wer ging hier, mit welchem Gestus und welchem Geist, schon vor mir? Unter diesen, im wahrsten Sinne des Wortes, Vorgängern, sind die Geschwister Scholl, an die dort auch ein Denkmal erinnert.

Mit vielleicht ähnlicher Fragestellung hat Sergey Larekov es sich zur Aufgabe oder vielmehr zum Hobby gemacht, nachzuvollziehen, wer historische Orte zu dem machte, was sie sind - oder wer früher diese Orte beschritt und wer es heute tut.
Indem er die heutigen Orte mit früheren Aufnahmen montiert ensteht ein nachfühlbares Bild von Geschichte, das ewig gestrige Schwarz-Weiß hat Raum in unserer bunten heutigen Welt und wird, zumindest für mich, dadurch gefühlt "echter".
Aber macht euch selbst ein Bild davon - am besten auf seiner eigenen Seite, wo die Bilder wesentlich größer zu sehen sind als hier.




© für beide Bilder Sergey Larenkov

... link (0 Kommentare)   ... comment


Neues für die Wand
an der eigentlich kein Platz mehr ist, denn ein bisschen weiß muss als Fläche zum Denken & Draufstarren noch bleiben. Bis die Zeit des Heizens anfängt hat mein neues Mädchen deshalb erstmal einen Platz auf der Heizung...und danach muss ich mit meiner Mitbewohnerin über Bilder im Gang verhandeln.





... link (0 Kommentare)   ... comment


Montag, 9. August 2010
Neues fürs Ohr
Es wäre mal wieder an der Zeit, ausführlich über Platten zu schreiben, aber was soll man noch zu Arcade Fires „The Suburbs“ sagen, wenn sie überall besprochen werden? Textlich herausragend, musikalisch – eigentlich auch gut, aber „Funeral“ bleibt wohl weiter unerreicht.

Aber es gab ja noch mehr Neues, darunter die Stars und The Divine Comedy, vor allem aber – und anscheinend habe ich meine Aversion gegen Frauenstimmen endgültig abgelehnt – gibt’s die nicht mehr ganz so neue Marina & the Diamonds. Während ich mit den Alben von den Stars und Divine Comedy bis jetzt noch nicht warm wurde, wurde ich von Marina & the Diamonds schon nach zweimaligem Anhören entfacht. Wenn auch nicht für alle Lieder, aber manche – mein Liebling vor allem „Hermit the Frog“ – gehen sofort in Blut & Bein. Tanzen!

Weniger tanzbar aber genau so viel Aufmerksamkeit beanspruchend wie Musik, die man „so nebenher“ hört beanspruchen darf, ist Sarah Blaskos „As Day Follows Night“. Die tollen Bässe sind bei einem auf dem PC genossenen Youtube-Video zwar verschwendet, aber für den ersten Eindruck muss es das tun:

... link (0 Kommentare)   ... comment


Online seit 6123 Tagen
Letzte Aktualisierung: 2013.06.04, 14:48
und wer?
Laura, 26
adulthood is just a moving target

hört
Tocotronic
Nick Cave & the Bad Seeds
Angus & Julia Stone
liest
Thomas Mann: Zauberberg
Don DeLillo: White Noise
Moritz von Uslar: Deutschboden
sieht
Django Unchained
New Girl
besucht
status
Menu
Suche
 
Disclaimer
Letzte Aktualisierungen
Storchenwebcam aus dem...
Nach einem halben Jahr hat man sich hier dran gewöhnt,...
by laurelie (2013.06.04, 14:48)
Nichtgedanken: Perlen...
Wie es sich für jede richtige Literatursendung...
by laurelie (2013.04.27, 11:59)
Buchwerbung - gähn!
Gerade bin ich durch Zufall auf ein Video der Maler-...
by laurelie (2013.04.16, 21:00)
Wanderer, kommst du nach...
…dann am besten mit leerem Magen und leerem Koffer....
by laurelie (2013.03.12, 19:34)
Wer nichts wird, wird...Briochebäckerin.
Als Laurelie am frühen Nachmittag schließlich...
by laurelie (2013.02.22, 18:44)

xml version of this page

made with antville
Kalender
Juni 2026
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30